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Pflege-TÜV: Der Kahlschlag
Die neue MDK-Prüfung soll Pflegequalität sichtbar machen. Das klingt gut, ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn für jeden Platz auf dem Siegertreppchen landet ein anderes Pflegeteam ganz automatisch auf dem Abstiegsplatz. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in diesem Verteilungskonflikt die Oberhand behalten.
Neue MDK-Prüfung: Die Grundlagen des neuen Pflege-TÜV (7 Artikel) · Die neuen Qualitätsaspekte (24 Artikel) · Die neuen Qualitätsindikatoren (12 Artikel) · Tipps für die MDK-Prüfung (3 Artikel) · Verhalten bei anlassbezogenen MDK-Kontrollen (Vers. 2020)

Pflege von Senioren mit Krebserkrankungen

Die neue Qualitätskontrolle wird nicht schwieriger. Sie wird fachlicher. Im Dialog mit dem MDK-Prüfer müssen Mitarbeiter beweisen, dass sie das Krankheitsbild des Pflegebedürftigen und seine Bedürfnisse genau kennen. Was das ganz praktisch bedeutet, zeigen wir in dieser Woche am Beispiel von Senioren mit Tumorerkrankungen.

Risikoassessment

Wie radikal sich die MDK-Prüfung wandelt, zeigt sich beispielhaft bei der Risikoerfassung. Bislang war der MDK mit ein paar ausgefüllten Assessmentbögen zufrieden. Zukünftig nehmen die Prüfer die praktische Umsetzung unter die Lupe. Beim Ernährungsmanagement etwa müssen Pflegekräfte nicht mehr nur richtig messen, sondern auch fachlich korrekt auf Gefahren reagieren.

Expertenstandard Wunden

Die neuen MDK-Regeln zur Versorgung chronischer Wunden sind einfach: Verstößt das Pflegeteam gegen die Vorgaben des Expertenstandards, gibt es die "C-Wertung". Kommt dabei sogar ein Klient oder ein Bewohner zu Schaden, wertet der Prüfer auf ein "D" ab. Viel Zeit für die Umsetzung des komplexen Regelwerks bleibt nicht mehr.

MDK-Prüfung: Hygienemängel

Ab dem 1. Oktober nimmt der Medizinische Dienst die externen Kontrollen wieder auf. Bedingt durch die Corona-Epidemie steht dabei die Hygiene im Fokus. Die MDK-Prüfer bewerten die Qualität zukünftig auf der Ergebnis- und nicht mehr auf der Strukturebene. Bislang bewährte Tricks zur Notenoptimierung sind dadurch wirkungslos. Dafür funktionieren neue Strategien umso besser.

Notfälle in der Altenpflege

In einer Notsituation kommt es auf jede Minute an. Im QM-Handbuch sollte daher definiert sein, wie Pflegekräfte in bedrohlichen Situationen richtig reagieren. Wir halten für Sie eine umfangreiche Sammlung der wichtigsten Standards zum Download bereit. Neu in dieser Woche:
Klient öffnet die Tür nicht · Verkehrsunfall · Fehlmedikation · Anaphylaktischer Schock · Krankenhauseinweisung (stationär) · Krankenhauseinweisung (ambulant) · Sturz · Schädel-Hirn-Trauma · Schlaganfall · Herzinfarkt)

Pflege bei Diabetes mellitus

Seit den 60er Jahren hat sich die Zahl der Diabetiker mehr als verdreifacht. Viele der Betroffenen sind heute im Rentenalter und leiden unter den Spätfolgen der Stoffwechselerkrankung.

Standard "Destabilisierung der Versorgungssituation" (ambulante Pflege)

Im Durchschnitt acht Jahre werden kranke Senioren von ihren pflegenden Angehörigen versorgt. Oftmals, bis deren Kräfte oder Nerven versagen. Ist ein ambulanter Dienst an der Pflege beteiligt, so muss dieser die Situation stets im Blick behalten und falls nötig eingreifen.

Fixierungen in der Altenpflege

Finger weg von freiheitsentziehenden Maßnahmen! Auf diese Grundregel lässt sich die neue MDK-Prüfung reduzieren. Nahezu jede Nutzung von Gurten, Bettgittern und Türschlössern ist ein Anlass für Abwertungen. Gerichtsbeschlüsse oder Einwilligungen zählen nicht. Für Pflegeheime und ambulante Dienste entstehen dadurch zusätzliche Risiken.

Schmerzanamnese in der Altenpflege

Anders als der Blutdruck oder die Körpertemperatur lassen sich Schmerzen nicht messen. Dazu kommt, dass sich viele Betroffene ihre Schmerzen nicht anmerken lassen. Eine fundierte Schmerzanamnese erfordert also viel Erfahrung.
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