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Qualitätsprüfung:
Die neuen 100-Prozent-Indikatoren

Letzter Platz trotz guter Erfolgsquote? Im neuen Kennzahlensystem kann genau das schnell passieren. Vor allem bei den scheinbar "einfachen" Qualitätsindikatoren reichen schon ein oder zwei Nachlässigkeiten, um in der Vergleichsliste von der Konkurrenz nach ganz hinten durchgereicht zu werden.
Vorwochen:

Standard "Stumpf- und Phantomschmerzen nach Amputationen"

Nach jahrelangem Kampf gegen die diabetische Gangrän oder gegen die arterielle Verschlusskrankheit lässt sich eine Amputation oftmals nicht mehr verhindern. Viele Betroffene erhoffen sich vor allem ein Ende der unerträglichen Dauerschmerzen. Und tauschen letztlich doch nur eine Form des Schmerzes gegen eine andere.

Standard "Vermeidung von Scherkräften"

Schon der Name ist irreführend. "Druckgeschwüre" entstehen nicht allein durch Druck, sondern durch eine Vielzahl verschiedener schädlicher Faktoren. Vor allem die Rolle von Scherkräften bei der Ausbildung von Dekubiti wird häufig unterschätzt.

Standard "Vermeidung von Scherkräften"

Standard "Maßnahmen nach einem Sturz"

Wenn Senioren gestürzt sind, unterlaufen Pflegekräften in der Hektik schnell fatale Fehler - und das nicht nur bei der Ersten Hilfe. Mindestens ebenso häufig sind Missgriffe bei der Dokumentation. Diese sind nicht nur eine Steilvorlage für klagefreudige Krankenkassen. Weil gleich zwei der neuen Qualitätsindikatoren betroffen sind, droht eine spürbare Abwertung beim Pflege-TÜV.

Nutzung eines Toilettenrollstuhls (ambulante Pflege)

Ein Toilettenrollstuhl ist praktisch und bei sachgemäßer Nutzung auch sicher in der Anwendung. Kleine Unachtsamkeiten indes können sich rächen. Immer wieder kommt es zu Stürzen. Und manch älterer Herr hat am Toilettenbecken Quetschverletzungen im Genitalbereich erlitten.

Getränke anreichen in der ambulanten Pflege

In der Trinkförderung haben sich "Hilfsmittel" eingebürgert, die diesen Namen nicht verdienen. Ganz oben auf der Liste steht die Schnabeltasse, die für zahllose Aspirationspneumonien verantwortlich ist. Dennoch wollen viele pflegende Angehörige auf dieses Utensil nicht verzichten.

Wechsel der Oberbekleidung bei Hemiplegie (ambulant)

Selbstständig einen Pullover anziehen? Das können Hemiplegie-Patienten oftmals nur auf dem Papier. Denn viele gewöhnen sich Bewegungsabläufe an, die über kurz oder lang zu Schulterschäden führen.

Haarwäsche im Bett

Nicht alle Klienten sind in der Lage, für die Haarwäsche das Waschbecken zu erreichen. In diesem Fall muss die Reinigung im Bett durchgeführt werden. Wir haben dafür einen Standard erstellt.

Transfer eines Klienten von der Bettkante auf einen Stuhl (ambulant)

Beim Transfer von der Bettkante auf einen Stuhl müssen Scher- und Reibungskräfte minimiert werden, um Hautschädigungen zu vermeiden. Gleichzeitig gilt es, den Rücken der Pflegekraft zu schonen. Wir zeigen Ihnen einen für alle Beteiligten angenehmen Bewegungsablauf.

Fallbesprechung (ambulant)

Jede Fallbesprechung bindet erhebliche Personalressourcen. Daher ist es wichtig, dass diese Unterredungen strukturiert und zielorientiert durchgeführt werden. Am Ende muss der Klient spürbar davon profitieren.
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