Online-Magazin für
die Altenpflege
www.PQSG.de
Start Log-in Service Registrierung AGB Inhalt Suche Gesetze Quiz Forum Seminare Impressum

 

© pqsg 2006
Pflegedokumentation

Checkliste Einstufung in eine Pflegestufe (stationäre Pflege)

 
Mit der gleichen Entschlossenheit, mit der Onkel Dagobert seine Taler verteidigt, knausert manch MDK-Gutachter beim Verteilen der Pflegestufen. Gutes Zureden oder ein Stück Torte machen bei den Prüfern wenig Eindruck - im Gegensatz zu einer wasserdichten Vorbereitung und der lückenlosen Dokumentation des gestiegenen Pflegebedarfes.
 
So übernehmen Sie den Inhalt in Ihre Textverarbeitung:
  • Markieren Sie mit gedrückt gehaltener Maustaste den Bereich, den Sie übernehmen wollen
  • Klicken Sie auf das Menü "Bearbeiten", dann auf "Kopieren"
  • Öffnen Sie Ihre Textverarbeitung. Legen Sie dort ein leeres Dokument an.
  • Klicken Sie in der Textverarbeitung auf das Menü "Bearbeiten", dann auf "Einfügen"
  • Wählen Sie als Papierformat ggf. Querformat
  • Löschen Sie die nicht benötigten Seitenbausteine vorsichtig aus dem Dokument heraus.
  • fertig

Anmerkung: Diese Checkliste basiert inhaltlich auf den Richtlinien der Spitzenverbände der Pflegekassen zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches.

 

Checkliste Einstufung in eine Pflegestufe (stationäre Pflege)

Name des Versicherten:  
Geburtsdatum des Versicherten:  
Bisherige Pflegestufe:  
Gutachten vom:  
Legende der Hilfeleistung:
U = Unterstützung · TÜ = teilweise Übernahme · VÜ= vollständige Übernahme · A = Anleitung · B = Beaufsichtigung

erleichternde / erschwerende Faktoren, die auf den Versicherten zutreffen (bitte ankreuzen):

pflegeerleichternde Faktoren: Körpergewicht unter 40 kg O
pflegeerleichternde räumliche Verhältnisse O
Hilfsmitteleinsatz: O
weitere Faktoren: O
pflegeerschwerende Faktoren: Körpergewicht über 80 kg O
Kontrakturen / Einsteifung großer Gelenke O
hochgradige Spastik O
Hemiplegien oder Paresen O
einschießende unkontrollierte Bewegungen O
Fehlstellungen der Extremitäten O
eingeschränkte Belastbarkeit infolge schwerer kardiopulmonaler Dekompensation mit Orthopnoe und ausgeprägter zentraler und peripherer Zyanose sowie peripheren Ödemen O
Abwehrverhalten mit Behinderung der Übernahme (z. B. bei geistigen Behinderungen / psychischen Erkrankungen) O
stark eingeschränkte Sinneswahrnehmung (Hören, Sehen) O
starke therapieresistente Schmerzen O
pflegebehindernde räumliche Verhältnisse O
zeitaufwendiger Hilfsmitteleinsatz (z. B. bei fahrbaren Liftern / Decken-, Wand-Liftern) O
weitere Faktoren: O

krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen (Art der Maßnahme / Begründung):

Krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen sind dann als spezielle Erschwernisfaktoren zu werten und zu dokumentieren, wenn sie aus medizinisch-pflegerischen Gründen regelmäßig und auf Dauer
  • untrennbarer Bestandteil der Hilfe bei den Verrichtungen der Grundpflege sind oder
  • zwangsläufig im unmittelbaren zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit diesen Verrichtungen vorgenommen werden müssen
  • und bei den einzelnen Verrichtungen konkret genannt sind.

Beispiel: Um bei einem Bewohner eine Grundpflege durchführen zu können, muss vor Beginn zwingend ein Schmerzmedikament gegeben werden. Dann wäre die Medikamentengabe eine krankheitsspezifische Pflegemaßnahme.

krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen (Art der Maßnahme / Begründung):

 

 

 

 

Besteht beim Versicherten ein nächtlicher Grundpflegebedarf? Bitte beschreiben Sie Art und Umfang:

 

 

 

 

Tätigkeit Zeitkorridor in Minuten Hilfeleistung Beschreibung der Verrichtung

Häufigkeit

Minuten pro Tag 2 oder mehr Pflegekräfte? (Minuten pro Tag x Anzahl der Pflegekräfte)
tägl. wtl. mtl.

Körperpflege

Ganzkörperwäsche 20-25              
Teilwäsche Oberkörper 8-10              
Teilwäsche Unterkörper
 
12-15              
Teilwäsche Hände/ Gesicht 1-2              
Baden 20-25              
Duschen 15-20              
Zahn- und Mundpflege 5              
Haut- und Gesichtspflege                
Nägel schneiden                
alleiniges Haare waschen / trocknen                
Rasieren 5-10              
Kämmen 1-3              

Prophylaxen im Bereich Körperpflege

Dekubitus                
Pneumonie                
Intertrigo                
Soor / Parotitis                
Weitere                

krankheitsspez. Pflegemaßnahmen

Schmerzindikation                
Einreibung mit Dermatika                
orotracheale Absaugung                
Weitere                

Ausscheidung

Intimpflege Stuhlgang 3-6              
Intimpflege Wasserlassen 2-3              
Richten der Bekleidung 2              
Wechsel der Inkontinenzeinlage nach Wasserlassen 4-6              
Wechsel der Inkontinenzeinlage nach Stuhlgang 7-10              
Wechsel / Entleeren des Stomabeutels 3-4              
Wechsel / Entleeren des Urinbeutels
 
2-3              

Prophylaxen im Bereich Ausscheidung

Obstipation                
Kontinenztraining                
Weitere                

krankheitsspez. Pflegemaßnahmen im Bereich Ausscheidung

Einmalkatheter                
Klistier                
Weitere                

Ernährung

Mundgerechte Zubereitung 2-3              
Hilfe beim Essen / Trinken 15-20 pro Mahlzeit              
Sondenkost pro Tag 15-20              

Prophylaxen im Bereich Ernährung

Obstipation                
Diät                
Weitere                

krankheitsspez. Pflegemaßnahmen im Bereich Ernährung

Wechsel der Kanüle bei Tracheostoma                
Orotracheale Absaugung                
Weitere                

Mobilität / Kleidung

Aufstehen / Zubettgehen 1-2              
Lagerung 2-3              
Ankleiden gesamt 8-10              
Ankleiden Ober- / Unterkörper 5-6              
Entkleiden gesamt 4-6              
Entkleiden Ober- / Unterkörper 2-3              
Gehen im Rahmen der Grundpflege                
Stehen (Transfer Rollstuhl, Toilettenstuhl, Badewanne, Duschtasse) je 1              
Stehen                
Treppensteigen (nicht für vollstationäre Pflege)                
Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung                

Prophylaxen im Bereich Mobilität / Kleidung

Kontrakturen                
Dekubitus                
Thrombose                
Spitzfuß                
Weitere                

krankheitsspez. Pflegemaßnahmen im Bereich Mobilität / Kleidung

An- und Ausziehen von Krompressionsstrümpfen ab Klasse 2                
Weitere                
  Summe    
Errechnete Pflegestufe:

(Pflegestufe I: mehr als 45 Minuten Grundpflege / Pflegestufe II: mehr als 120 Minuten Grundpflege / Pflegestufe III: mehr als 240 Minuten Grundpflege)

 

Information weiterleiten an:

O Wohnbereichsleitung

O Pflegedienstleitung

O Heimleitung

Datum:

 

Unterschrift Pflegefachkraft:

 

 

 
   
 
 
Weitere Informationen zu diesem Thema
 
 

Standard "Pflege von Senioren mit Mykosen (Pilzerkrankungen)"

Für junge und gesunde Menschen sind Pilzinfektionen eine lästige aber zumeist nur vorübergehende Erkrankung. Mit steigender Pflegebedürftigkeit jedoch werden Mykosen zu einer realen Gesundheitsgefährdung. Die Infektion lässt sich nur dann verlässlich eindämmen, wenn alle Mitarbeiter die hygienischen und pflegerischen Vorgaben sorgfältig beachten. Mehr Informationen

Pflegestandard "Pflege von Bewohnern mit Pneumonie"

Trotz vieler neuer Medikamente hat die Lungenentzündung wenig von ihrer Bedrohlichkeit verloren. Vor allem hochbetagte Menschen haben dieser Infektion wenig entgegenzusetzen - und sind umso mehr auf professionelle Pflege angewiesen. Mehr Informationen

 

© pqsg 2006: Bitte beachten Sie, dass alle Checklisten, Standards und Vorlagen individuell an
die Gegebenheiten Ihrer Pflegeeinrichtung bzw. Ihres Pflegedienstes angepasst werden müssen.